Camping Wedderbergen – Unsere Erfahrungen zu Pfingsten mit Kindern
Unser ehrlicher Erfahrungsbericht vom Campingplatz Wedderbergen – mit Kindern, Wohnwagen und Stellplatz direkt am Wasser.
Kurzfazit
Ein sehr schöner, familienfreundlicher Campingplatz mit tollem Stellplatz direkt am Wasser, vielen Angeboten für Kinder und sehr freundlichem Personal – mit kleineren Schwächen bei Müllentsorgung, Duschen und der Pflege am Badesee.
8,2/10
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Das hat uns gefallen
thumb_upSehr schöner Stellplatz direkt an der Westerwoldsche Aa
thumb_upSehr freundliches, aufmerksames und sichtbares Personal
thumb_upSehr gut geeignet für Familien mit kleinen und größeren Kindern
thumb_upViele Angebote für Kinder, darunter Spielplätze, Wasserpark, Indoorhalle und Animation
thumb_upKostenfreies WLAN auf dem ganzen Platz mit ausreichender Geschwindigkeit
thumb_upEntspannte Atmosphäre auch mit vielen Hunden auf dem Platz
Das hat uns weniger gefallen
thumb_downDefektes Surfbrett am Badesee wurde trotz Hinweis nicht entfernt
thumb_downZerbrochene Glasflasche im Badesee als klarer Sicherheitskritikpunkt
thumb_downMüllentsorgung am Parkplatz war kostenpflichtig beziehungsweise ungünstig gelöst
thumb_downDuschen nur 4 Minuten mit Zwangspause
thumb_downKeine Essensbestellung mehr ab 20 Uhr im Restaurant
Camping Wedderbergen im Erfahrungsbericht
Unser Urlaub auf dem Campingplatz Wedderbergen fand über Pfingsten vom 22.05. bis 26.05.2026 statt. Wir hatten Stellplatz 123, direkt am Wasser an der Westerwoldsche Aa.
Das Wetter war während unseres Aufenthalts sehr schön. Wir hatten Temperaturen zwischen 23 und 29 Grad. Für einen Campingurlaub mit Kindern war das natürlich ideal, vor allem, weil wir dadurch die Außenbereiche, den Badesee, den Wasserpark und unseren Stellplatz am Wasser sehr gut nutzen konnten.
Wir waren nicht zum ersten Mal auf dem Platz. Vorher waren wir schon zwei oder drei Mal für Tagesausflüge dort. Dieses Mal wollten wir den Campingplatz aber als richtigen Kurzurlaub erleben – mit Wohnwagen, Kindern und Stellplatz direkt am Wasser.
Für wen ist Camping Wedderbergen geeignet?
Der Platz ist sehr gut für Reisende mit kleinen Kindern geeignet, da vor Ort alles für schnellen Spaß vorhanden ist und man das Campinggelände nicht verlassen muss.
Aber auch für Eltern mit größeren Kindern sowie für naturbegeisterte Camper ist ausreichend Freizeit- und Vergnügungspotenzial vorhanden.
Der große Bereich von Camping Wedderbergen ist zumindest überwiegend haustierfreundlich.
Anreise und Check-in
Die Straßen in den Niederlanden sind auf den letzten Landstraßenabschnitten teilweise recht eng. Entgegenkommende Autos oder gar LKWs zwangen uns immer wieder dazu, auf den Seitenstreifen auszuweichen und langsam zu fahren. Trotzdem hat es immer gepasst.
Wenn man bei der Buchung ein Kennzeichen angegeben hat, muss man nicht zwingend zur Rezeption. Für den ersten Besuch lohnt es sich jedoch, da man eine Karte mit Wegbeschreibung von den Rezeptionsmitarbeitenden bekommt.
Hier wird auch sehr gut Deutsch gesprochen, was nicht selbstverständlich ist. Das ging dann recht schnell vonstatten, und wir konnten durch die Schranke fahren. Diese öffnete dank unseres Kennzeichens und der Kamera eigenständig. Eine Karte oder ein Armband zum Öffnen war nicht notwendig.
Einlass war schon um 10 Uhr möglich. Wir haben es aber durch den Schulschluss nicht vor 15 Uhr geschafft. Der Weg von uns zum Campingplatz war mit ca. 45 Minuten sehr kurz und entspannt.
Aufbau des Campingplatzes Wedderbergen
Für das Camping stehen im Norden des Parks zwei Camp-Sites zur Verfügung: Camping Wedderbergen und „Natürlich Wedderbergen“, die von der Bundesstraße N368, dem Rijksweg Winschoten-Vlagtwedde, getrennt werden.
Der Zugang ist durch einen Tunnel unter der Brücke an der Westerwoldsche Aa gegeben. Zusätzlich gibt es im Süden des Parks mehrere Chalets, die gemietet werden können.
Alle Stellplätze sowie Chalets haben eigene Nummern, die sehr gut ausgeschildert sind. Der Weg zu den Plätzen ist anhand der Karte, die man an der Rezeption bekommt, und anhand der guten Beschilderung sehr leicht zu finden.
Etwas schwierig sind die sehr hohen Drempel, die einen auf der Straße wirklich zwingen, äußerst langsam zu fahren. Sie sind nämlich nicht nur für Autos sehr hoch, sondern auch für Rad- und Rollerfahrer. Gerade beim Roller kann man auch mal hängen bleiben, und ein Umfahren ist nicht immer möglich, gerade an vollen Tagen. Da heißt es: absteigen und drüberheben.
Was uns hier nicht so gut gefallen hat, war die Bundesstraße. Sie trennt den Bereich „Camping Wedderbergen“ vom neuen Bereich „Natürlich Wedderbergen“. Die Straße ist relativ gut befahren. Wirklich gestört hat sie uns aber nicht.
Unser Stellplatz 123 direkt am Wasser
Wir hatten Stellplatz 123, direkt am Wasser an der Westerwoldsche Aa. Der Stellplatz war sehr schön gelegen. Zwar lag er am Ende des Platzes, dennoch war alles gut erreichbar.
Er lag direkt am Wasser, sodass wir aus dem Vorzelt, unserem Pluto XL 2.0 von Westfield open_in_new, auf den Fluss schauen konnten. Dank unserer elektrischen Luftpumpe open_in_new ging der Aufbau wieder richtig schnell. Die letzte Reihe bot deutlich mehr Schatten durch Bäume und auch etwas mehr Wind wegen der offenen Fläche.
Auf unserem Platz, Camping Wedderbergen 123 im Bereich Ganzeplakke, hatten wir einen super Stellplatz gefunden. Platz 124 hatte zusätzlich einen Baum auf der Fläche. Dort hätten wir vermutlich nicht so stehen können, wie wir es auf Platz 123 gemacht haben: den Wohnwagen mit dem Rücken zum Weg und das Pluto XL 2.0 open_in_new Richtung Wasser, zur Westerwoldsche Aa.
Es war trotz ausgebuchtem Platz super entspannend.
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Gerade dieser Stellplatz hat für uns sehr viel ausgemacht. Der direkte Blick aufs Wasser, die Größe des Platzes und die ruhige Lage haben den Kurzurlaub deutlich aufgewertet.
Der Stellplatz hatte etwas mehr als 10 x 10 Meter und war recht groß. Der Untergrund bestand aus festem Rasen und passte gut zu unserem 3x6m großen Vorzeltteppich open_in_new. Umzäunt war der Platz mit ein paar sehr lichten Rotbuchenhecken.
Strom, Wasser und ein Abwasseranschluss für einen Schlauch waren direkt am Platz vorhanden. Frischwasser gab es ebenfalls an jedem Platz. Je Anschlusskasten standen für zwei Plätze jeweils zwei Stromanschlüsse und zwei Wasserhähne zur Verfügung.
Die Chemietoiletten konnten am Sanitärhaus ausgeleert werden. Das war etwa 100 bis 120 Meter von uns entfernt. Bis zum Shop und Restaurant waren es ca. 400 bis 500 Meter. Bis zur Indoorhalle, zum Wasserpark beziehungsweise Wasserspielplatz und zum großen Spielplatz waren es ca. 600 bis 700 Meter. Bis zum Badesee waren es ungefähr 1000 Meter – hier war ein Fahrrad schon recht hilfreich.
Strom war mit 8 Ampere auf dem Komfortstellplatz in Wassernähe mit Haustier vorhanden. 10, 12, 14 oder 16 Ampere sind aber möglich dazuzubuchen.
Der Campingplatz war relativ sauber. Leider haben jedoch einige Mitcamper immer mal wieder Müll auf dem Boden liegen lassen.
Westerwoldsche Aa direkt am Stellplatz
Blick vom Ufer auf unseren Stellplatz 123 direkt an der Westerwoldsche Aa.Unser Stellplatz direkt am Wasser mit Blick nach links.Der Blick vom Stellplatz in Richtung Westerwoldsche Aa.
Auf der Westerwoldsche Aa war Hochbetrieb: SUPs, Schlauch- und Motorboote sowie viele Tiere.
Die allermeisten sind jedoch langsam und gemütlich gefahren. Natürlich gab es auch ein paar Motorbootbesitzer, die zeigen wollten, wie viele Wellen ein schneller Fahrstil macht – ganz zur Freude unseres Sohnes auf dem SUP.
Personal, Rezeption und Organisation
Das Personal war sehr freundlich und aufmerksam.
Es war schon recht viel Personal auf dem Platz zu sehen. Unter anderem waren Animationsteams unterwegs, die mit dem Caddy durch die Wege fuhren und zum Beispiel an den heißen Tagen kostenlos Sonnenbrillen für die Kinder verteilt haben.
Auch Ordnung wurde auf dem Platz sichtbar ernst genommen. Immer wieder fuhr jemand über den Park, den ich als Platzwart beschreiben würde. Ein Lichtgitterrost war lose. Als ich darauf trat, schepperte es recht laut. Das fiel ihm sofort von allein auf, und er wollte es umgehend weiterleiten. Leider war vier Tage später noch nichts daran verändert.
Am See wurden wir kontrolliert. Vorher wurde freundlich gefragt, ob wir Deutsch oder Niederländisch sprechen. Danach wurde auf sehr gutem Deutsch, mit sympathischem Akzent, nach unseren Armbändern gefragt. Ohne Armband hätten wir den Platz verlassen müssen. Wir hatten sie zum Glück dabei, auch wenn wir sie gerade nicht um den Arm trugen.
Am See fuhren gelegentlich auch Ein- oder Zwei-Personen-Teams entlang und kontrollierten die Armbänder. Damit sollten keine Menschen zum Beispiel am See sein, die nicht gebucht hatten. Das mag zwar kleinlich klingen, aber sie sorgten auch dafür, dass der Platz oder die Badebereiche nicht überfüllt sind – für die Gäste, die dafür bezahlt haben.
An der Rezeption mussten wir auch gelegentlich vorbeischauen, da die Armbänder immer mal wieder gerissen sind oder geschnitten wurden, weil unsere Kinder damit nicht schlafen wollten. Dort konnten wir diese anstandslos und stets mit einem freundlichen Lächeln tauschen.
Die Rezeption war recht dunkel gehalten und sah nicht wirklich einladend aus. Es hatte aber auch keinen negativen Effekt auf das, was dort passierte: Das war schnell, freundlich und kompetent.
Wir waren ja schon öfter mal dort, etwa bei zwei oder drei Tagesausflügen. Dabei habe ich immer den Brunnen vor der Rezeption bewundert, ihn aber gleichzeitig auch nicht so gut gefunden. Der Brunnen ist schön, wirkt aber schlecht gepflegt. Der Stein ist sauber, das Wasser jedoch sehr grün.
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Trotz kleinerer Punkte bei der Pflege einzelner Bereiche war das Personal für uns eine klare Stärke des Platzes. Freundlichkeit, Präsenz und Hilfsbereitschaft sind uns wirklich positiv aufgefallen.
Sanitäranlagen und Duschen
Die Sanitäranlagen waren durchweg sauber und wurden mehrmals am Tag gereinigt.
Es gab für jeden Bereich ein eigenes Sanitärhaus. Das Sanitärhaus im Bereich „Camping Wedderbergen“ wirkte dabei älter. „Natürlich Wedderbergen“ wurde 2026 neu eröffnet und hat auch ein brandneues Sanitärhaus bekommen.
Das neue Sanitärhaus im Bereich „Natürlich Wedderbergen“.Der Innenbereich wirkte modern und sauber.Wasch- und Duschbereich im Sanitärhaus von „Natürlich Wedderbergen“.
Zusätzlich wird gerade im Bereich der Chalets ein nagelneues, großes Sanitärhaus gebaut.
Geduscht werden konnte ohne Chip oder Münzen. Allerdings lief das Wasser nur vier Minuten. Danach gab es eine Zwangspause.
Für Menschen mit langen oder dichten Haaren ist das leider recht knapp, zumal der Wasserstrahl eher breit und dünn war.
In der Familiendusche, also einer Kabine mit zwei Bänken und zwei Duschen, gab es nur recht kaltes Wasser. Die Jungs wollten danach nicht mehr dort hinein.
Die Einzelkabinen hatten jedoch recht warmes Wasser. Insgesamt waren die Sanitäranlagen gut und sauber. Für kräftigere Menschen sind sie vielleicht etwas eng bemessen.
Müll, Entsorgung und Campingservice
Die Müllentsorgung war für mich ungewohnt, weil ich auf einem Campingplatz zum ersten Mal dafür hätte bezahlen müssen. Zwar bekommt man das Geld wieder gutgeschrieben, wenn man es im Restaurant einsetzt. Bei der Abreise hat man dafür aber oft kaum noch eine Möglichkeit oder muss es vorher bewusst einplanen.
Bei unserer Abreise waren sowohl das Restaurant als auch der Eisstand bereits seit 15 Uhr geschlossen.
Wie schon beschrieben, musste der Müll am Parkplatz des Campingplatzes entsorgt werden. Da wir nicht bezahlen wollten, haben wir unseren Müll – natürlich strikt getrennt – wieder mit nach Hause genommen.
WLAN und Internet auf dem Campingplatz
Auf dem ganzen Platz gab es kostenfreies WLAN.
Die meiste Zeit des Tages lag die Verbindung zwischen 6 und 14 Mbit/s. Damit war störungsfreies Streamen möglich.
Da wir unsere Geräte mit unserem GL.iNet-Reiserouter arrow_forward verbunden hatten, brauchten wir nur diesen „online“ zu bringen, und schon waren alle Geräte im WLAN.
Alle Geräte mussten sich die verfügbare WLAN-Leistung teilen. Für uns war das aber vollkommen ausreichend.
Shop auf dem Campingplatz
Es gibt auch einen kleinen Shop. Die Preise sind campingplatzüblich relativ teuer, aber nicht deutlich über denen anderer Campingplätze.
Hier gibt es soweit alles, was man braucht, um Essen und Trinken zu haben. Auch ein eigener Backshop zur Selbstbedienung sowie Gebäck wie Donuts und Zimtschnecken sind dabei.
Auch Dinge für kleine Reparaturen, Angelbedarf, Spielzeug und viele Süßigkeiten kann man hier kaufen.
Ein Kühlschrank liefert kalte Getränke.
Restaurant und Bestellsystem
Die Restaurantterrasse mit Palmen und gemütlichen Sitzmöglichkeiten.Außenbereich des Restaurants auf Camping Wedderbergen.
Im Restaurant bestellt man selbst an einem Automaten mit großem Touchdisplay. Obwohl wir Deutsch als Sprache ausgewählt hatten – zur Wahl standen Englisch, Deutsch und Niederländisch – waren die Kategorien weiterhin auf Niederländisch.
Etwas verwirrend war auch die Kategorieleiste. Beim Scrollen begann sie immer wieder von vorn und wirkte dadurch wie ein „Endlosband“. Nachdem wir herausgefunden hatten, was sich hinter „Patat“ versteckt, haben wir aber auch die Pommes gefunden.
Die Bestellung war recht schnell und einfach möglich, nachdem man sich an die Menüführung gewöhnt hatte.
Wir empfanden die Preise als etwas überdurchschnittlich hoch beziehungsweise das Essen dafür nicht herausragend besser. Es ist halt Fastfood, das aber recht gut angerichtet war, zum Beispiel die Burger oder die „Loaded Fries“.
Nicht so schön fanden wir, dass im Restaurant tatsächlich ab 20 Uhr keine Essensbestellungen mehr möglich waren. Getränke gab es zwar noch, aber etwas zu essen konnte man dann nicht mehr bestellen.
Dazu kam, dass zwar Papierstrohhalme ausgegeben wurden, gleichzeitig aber leider auch Einweg-Plastikbecher verwendet wurden. Softgetränke wie Cola, Fanta oder Sprite wurden in Dosen ausgegeben.
Diese Dosen lagen trotz Pfand teilweise auf dem Gelände, in Mülleimern und auch am Strand herum. Offenbar war das Pfand beziehungsweise „Statiegeld“ in diesen Fällen kein ausreichender Anreiz, die Dosen wieder zurückzugeben.
Beim Bestellvorgang musste man sich einen Summer beziehungsweise Beeper mit einer Nummer mitnehmen. Sobald das Essen fertig war, machte dieser mit Ton und Vibration darauf aufmerksam, dass man seine Bestellung am Tresen abholen konnte.
Am ausgebuchten Pfingstmontag war das Personal im Restaurant durch den starken Bestellansturm deutlich belastet. Wir mussten sehr lange auf unser Essen warten. Trotzdem wurde es uns mit einem Lächeln und einem ernst gemeinten „Entschuldigung für das lange Warten“ übergeben – zusammen mit einem Gutschein für ein Eis.
Kinder, Animation und Angebote
Es war eigentlich jeden Tag etwas geboten. In der App kann man sich genau informieren, was angeboten wird.
Es wurden zum Beispiel Bastelangebote gemacht, bei denen unsere Kleinste eine Papierschildkröte gebastelt hat.
Es gab auch ein Angebot, bei dem die Kinder, aber auch Erwachsene, Echsen und Schlangen anschauen und sogar anfassen durften. Unser derzeit 10-jähriger Sohn hat sogar eine Schlange um den Hals gelegt bekommen – samt Foto.
Eine Schaumparty durfte natürlich auch nicht fehlen, doch da wollten die Kinder nicht hin.
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Gerade mit Kindern ist das Angebot auf Camping Wedderbergen eine große Stärke. Es gab fast jeden Tag etwas zu entdecken, ohne dass man den Platz verlassen musste.
Spielplätze, Indoorhalle und Wasserpark
Spielplätze
Es gab einen großen Zentralspielplatz und viele kleine Spielplätze.
Der große Spielplatz am Restaurant bietet sehr viel: Seilbahn, Hüpfberg, Schaukeln, Kletter- und Hangelmöglichkeiten. Auch hier war es nie überfüllt.
Interaktive Indoorhalle
Die interaktive Indoorhalle sorgte bei uns für viel Action und Spaß.Der Parcours mit farbigen Buttons war eines unserer Highlights.
Die interaktive Indoorhalle hatte wenige Klettermöglichkeiten und war eher ein Parcours.
Das wurde aber durch die Eingabe von Namen oder sonstigen Synonymen sehr spannend gestaltet, weil überall Buttons verteilt angebracht waren. Diese leuchteten in verschiedenen Farben auf.
Wenn man seine Farbe sah, die nach der Namenseingabe festgelegt wurde, musste man auf den passenden Button tippen. Zum Schluss wurden die Punkte zusammengezählt.
Toll!
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Die interaktive Indoorhalle war für uns das größte Highlight. Sie war anders als klassische Indoor-Spielplätze und hat durch das Punktesystem auch die größeren Kinder richtig abgeholt.
Wasserpark
Der Wasserspielplatz war bei warmem Wetter natürlich besonders beliebt.Der Übergang vom Schwimmbad zum Wasserspielplatz.Rutschen, Wassereimer und viel Platz zum Toben.
Der Wasserpark beziehungsweise Wasserspielplatz war zum Beginn der Saison schon geöffnet. Es war recht voll – dennoch war er sehr schön und groß aufgebaut. Am Rand gab es Liege- und Sitzmöglichkeiten.
Es gab diverse Rutschen sowie mehrere kleinere und einen großen Wassereimer, die von Zeit zu Zeit umkippten und alles von oben einmal überfluteten.
Badesee auf Camping Wedderbergen
Der Badesee war trotz ausgebuchtem Platz angenehm ruhig.Eine der kleinen Rutschen am Badesee.Der kleine Wasserspielbereich am Badesee.
Der Badesee war eher klein, hatte kleine Rutschen und viele Fische, vor allem Karpfen, die gerade Laichzeit hatten. Im Wasser war also wirklich viel los.
Der See war trotz ausgebuchtem Platz nicht überfüllt, eher im Gegenteil.
Selbst an sehr vollen und heißen Tagen war am Badesee kaum etwas los. Dadurch war es dort sehr ruhig. Solange die Kinder gespielt haben, konnten auch wir uns etwas Ruhe gönnen.
Leider fehlt es etwas an Schattenspendern am Ufer. Dafür hat man den ganzen Tag Sonne satt. Man kann sich ja selbst einen Sonnenschirm oder eine Strandmuschel mitbringen.
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Der Badesee war für uns ein schöner Ruhepunkt auf dem Platz. Gerade weil er nicht überfüllt war, konnten die Kinder entspannt spielen und wir als Eltern auch einmal durchatmen.
Surfbretter am Badesee
Das defekte Surfbrett am Badesee war weiterhin frei zugänglich.
Es liegen zwei Surfbretter zur freien Verwendung an diesem See. Eines davon ist defekt und hat diverse Risse. Wenn man sich darauf legt, könnte dies zu Verletzungen führen.
Ich habe das Personal darauf hingewiesen. Die Mitarbeitenden teilten mir mit, dass dieses Brett nicht Eigentum des Campingplatzes sei. Jedoch würden sie meinem Hinweis nachgehen und es entfernen.
Als wir zwei Tage später wieder hinkamen, waren beide Bretter, auch das defekte, noch vorhanden. Aus unserer Sicht müssten die Surfbretter aber nicht grundsätzlich verschwinden. Sie sollten nur ausgetauscht oder repariert werden, denn sie waren ständig in Benutzung und bei Alt und Jung sehr beliebt.
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Die Idee, solche Bretter frei zur Verfügung zu stellen, fanden wir grundsätzlich richtig gut. Gerade deshalb wäre es schade, wenn sie einfach verschwinden würden. Aus unserer Sicht sollten sie aber regelmäßig geprüft und bei Schäden ersetzt werden.
Unrat am und im Wasser
Teilweise liegt Unrat am und im Wasser. Gäste haben diesen Bereich verschmutzt und sich nicht sachgerecht am See verhalten.
Wir erziehen unsere Kinder zur Achtung der Natur. Meinem derzeit 10-jährigen Sohn habe ich gesagt: Wenn wir jedes Mal drei Teile von einem Ort, zum Beispiel einem See, mitnehmen würden, und das jeder machen würde, gäbe es keinen Schmutz mehr.
So hat unser Sohn auch alle Sachen, die er im See fand, herausgeholt. Unter anderem fand er direkt im Uferbereich eine Glasschüssel, die Kinder wohl beim Kaulquappenfangen vergessen hatten, und eine zerstörte, scharfkantige Bierflasche.
Diese beiden Glasgegenstände lagen offenbar schon länger im Wasser, was am Grünbelag deutlich zu erkennen war. Spätestens nach diesem Fund hätten wir uns Aquaschuhe open_in_new für die Kinder gewünscht.
SUP-Erlebnis am Badesee
Unser derzeit 8-jähriger Sohn hat das SUP open_in_new für sich entdeckt. Den ganzen Tag schipperte er damit über das Wasser.
Erst nur im Knien oder Sitzen, aber schon kurze Zeit später auch im Stehen. Jeder musste einmal mit aufs Board, sodass er wirklich jeden einmal über das Wasser gefahren hat.
Ruhe, Lautstärke und Campingatmosphäre
Ab 22 Uhr waren nur noch vereinzelt Kinder beim Spielen oder etwas Musik zu hören.
Das war wirklich sehr angenehm.
Über das Wochenende waren viele Campergruppen mit Kindern da, außerdem einige Anglergruppen mit Motorbooten. Trotzdem war es sehr entspannt, und die Musik war nie so laut, dass wir uns wirklich gestört fühlten.
Kinderlachen und Kindergeschrei gehören für uns zu einem Campingplatz dazu. Aber auch das war nicht übermäßig viel und hat uns nicht gestört.
Toll war außerdem, dass sich die Hunde auf dem Platz gut vertragen haben. Es gab kein großes Gebell, und die Atmosphäre wirkte auch mit vielen Hunden entspannt.
Bis 8 Uhr haben unsere Kinder immer geschlafen, und der Campingplatz war da auch nicht allzu laut.
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Atmosphärisch hat uns der Platz wirklich gut gefallen: lebendig, familienfreundlich und trotzdem angenehm ruhig.
Umgebung, Wald und kleine Naturentdeckungen
Rund um Camping Wedderbergen gibt es viele Möglichkeiten für Ausflüge. Da wir nur einen Kurztrip von Freitag bis Dienstag gemacht haben, waren wir mit dem Platz selbst allerdings schon ausreichend beschäftigt. Gerade mit Kindern gibt es vor Ort genug zu entdecken, sodass wir gar nicht das Gefühl hatten, ständig außerhalb des Campingplatzes etwas unternehmen zu müssen.
Wer länger bleibt, findet in der Umgebung sicherlich schöne Möglichkeiten zum Radfahren, Spazierengehen oder für Ausflüge zu anderen Seen und Wäldern.
Schön fanden wir auch den Wald auf dem Campingplatz. Dort kann man gut mit dem Hund spazieren gehen. Es gibt viele Wege und eine schöne Lichtung. Allerdings sollte man etwas aufmerksam sein, denn der Bereich wird auch als Radstrecke genutzt. Es kann also durchaus passieren, dass von hinten plötzlich ein Klingeln kommt.
Eine kleine Besonderheit waren bei unserem Aufenthalt die vielen Raupen auf dem Gelände. Überall waren verschiedene Raupen zu entdecken. Vor allem die kleinen grünen Raupen hingen gern von den Bäumen herab. Für uns Erwachsene war das stellenweise etwas lästig, weil sie wirklich überall krabbelten. Für die Kinder war es dagegen richtig spannend. Sie haben die Raupen entdeckt, beobachtet und wollten herausfinden, welche Arten das sein könnten.
Auf dem Gelände waren viele verschiedene Raupen zu entdecken.Vor allem die kleinen grünen Raupen hingen gern von den Bäumen herab.
Gerade solche kleinen Naturmomente machen Camping für Kinder oft besonders interessant. Man braucht nicht immer ein großes Animationsprogramm – manchmal reicht schon ein Baum, ein Waldweg und ein paar neugierige Kinderaugen.
Preise und Preis-Leistung
Da wir zu Pfingsten gefahren sind und zu dieser Zeit sehr viele unterwegs sein wollten, war der Preis entsprechend hoch.
Der Platz hat über 610 Euro gekostet – für vier Nächte, fünf Personen (zwei Erwachsene und drei Kinder) sowie einen Hund. Somit fiel der Platz mit über 150 Euro pro Nacht recht teuer aus.
Bis auf die Restaurantbesuche war sonst aber soweit alles inklusive. Zusätzlich bezahlen mussten wir nichts mehr.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis war dementsprechend im oberen Bereich angesiedelt, aber durchaus zu vertreten.
Fazit
Würden wir wiederkommen? Ja, auf jeden Fall. Der Stellplatz direkt am Wasser war für uns wirklich schön, und gerade mit Kindern bietet Camping Wedderbergen sehr viele Möglichkeiten.
Unser größtes Highlight war ganz klar die interaktive Indoorhalle. Hier hatten wirklich alle viel Spaß.
Besonders positiv bleiben außerdem der Stellplatz an der Westerwoldsche Aa, das freundliche Personal, die vielen Angebote für Kinder, der Wasserpark, die Spielplätze und die insgesamt entspannte Atmosphäre in Erinnerung.
Der größte Kritikpunkt war für uns die zerbrochene Glasflasche im Badesee. Sie lag offenbar schon sehr lange im Wasser, was am Grünbelag deutlich zu erkennen war. Für uns zeigt das, dass dieser Bereich nicht regelmäßig beziehungsweise nicht ausreichend gereinigt wurde.
Auch die Müllentsorgung, das defekte Surfbrett am Badesee und die kurzen Duschzeiten fanden wir nicht ideal.
Trotzdem überwiegen für uns klar die positiven Eindrücke. Wir kommen sicher wieder – mindestens für einen Tagesausflug. Wir wohnen nicht weit weg, und es lohnt sich für uns immer mal wieder, dorthin zu fahren.